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CSU VOR ORT – FILZENSTRASSE

Gestern die Bergsiedlung – heute die Filzenstraße!? Nach diesem Motto standen die Mitglieder der CSU-Stadtratsfraktion den Anwohnern wieder einmal Rede und Antwort zu den Bebauungsplänen für die Siedlung im Kolbermoorer Norden. Wie es bei der Reihe CSU VOR ORT gute Sitte ist, gab es nicht nur einseitige Informationen aus dem Stadtrat. Vielmehr nutzten die Räte Sebastian Daxeder, Josef Krug und Markus Schiffmann auch die Gelegenheit zum Meinungsaustausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Diesen lag, neben diversen Bauvorschriften, vor allem die Verkehrsführung am Herzen. Keinesfalls sollte eine neugeschaffene Durchgangsstraße als Ausweichroute für den dichten Verkehr der Filzenstraße dienen. Gleichzeitig müsse die Stadtverwaltung dort dringend eine Lösung für parkende Autos anbieten, waren sich die Anwohner einig. Immer wieder käme es zu gefährlichen Situationen. Darüber hinaus wünschte man sich die Fortsetzung des Radwegs auch über den Teufelsgraben hinaus. Eine Lösung, die in früheren Zeiten schließlich auch möglich gewesen sei.

Am Ende blickte man in die Augen zufriedener Bürger, die unisono bestätigten, dass Sie sich über das Interesse der CSU an ihrer persönlichen Wohnsituation freuten. Man fühle sich von der Volkspartei „wahr- und ernstgenommen“, sagte eine Teilnehmerin. Das sahen auch die Anwohner der Bergsiedlung so, die ihre eigenen Sorgen und Nöte vor einem Jahr bei einem eigenen CSU VOR ORT loswerden konnten. „Das Kümmern um den Bürger beginnt eben auf der untersten Ebene der Städte und Gemeinden, nicht erst im großen Rahmen, wenn auch garantiert die Fernsehkameras dabei sind.“

Wenn auch Sie Fragen und Anregungen zu den Bebauungsplänen oder sonstigen Positionen der CSU-Fraktion haben, scheuen Sie sich nicht und treten Sie mit unseren Stadträten über die Homepage http://csu-kolbermoor.bayern in Kontakt. Dort bekommen Sie auch regelmäßige Informationen zu den Aktivitäten des Stadtrats sowie zum Ortsverband der Christlich Sozialen Union. Seien Sie gerne auch beim nächsten Mal wieder dabei, wenn es wieder heißt CSU VOR ORT.

Beim CSU vor Ort Termin wurden von den CSU Stadträten viele Wünsche und Anregungen von den anwesenden Grundstückseigentümern und Bürgern entgegengenommen.

Folgende Anregungen wurden von allen Anwesenden angeregt:

  1. Das Maß der baulichen Nutzung sollte hinsichtlich der Formulierungen für Wandhöhe soweit überdacht und angepasst werden, dass neben der Anzahl der Vollgeschosse an allen Gebäuden ein Kniestock von 1,10 m möglich ist – un-

Abhängig von den Geschosshöhen der Vollgeschosse.

Derzeit ist das nur möglich, wenn die Geschosshöhe incl. Decken und Fußbodenaufbauten max. bei 2,85 m liegen.

  1. Auch der Bau von Reihenhäusern sollte möglich sein
  2. Die Einschränkung auf max 4 Wohneinheiten soll entfallen
  3. Die Festsetzung auf eine Gebäudeform soll entfallen. Die Bürger wünschen sich mehr architektonische Freiräume zur Gestaltung.
  4. Die Dachformen sollen auch  bei neuen Gebäuden frei wählbar sein.
  5. Bei Doppelhäusern oder Reihenhäusern sollte ein Quergiebel oder eine Dachauffaltung bei jedem Haus erlaubt sein.
  6. Solar- oder Photovoltaikanlagen sollen auch aufgeständert erlaubt sein.
  7. Dachfenster sollen nicht eingeschränkt werden.
  8. Der Text zum Artenschutz sollte dahingehend überarbeitet werden, dass nicht jede kleine Umbaumaßnahme mit evtl teuren Gutachten und Genehmigungen verbunden ist.
  9. Die Spielhahnstrasse darf auf keinen Fall zur Durchfahrtstrasse werden. Bei der Strassengestaltung – insbesondere beim Belag kamen Anregungen zur Prüfung von wasserdurchlässigen Belägen und zum Naturschonenden Ausbau ( Unterbau )
  10. Die Filzenstrasse selber sollte als gefahrloser zu befahrende 2-spurige Strasse ohne Einschränkungen durch Parkverkehr gebaut werde. Parken sollte nur dort zulässig sein, wo dies bei einem 2-spurigem Ausbau als erkennbares Angebotsparken möglich ist.

Insgesamt waren die Anwesenden Bürger der Meinung, dass die Bebauung insgesamt in Ordnung ist. Die Vielzahl der textlichen Festsetzungen wurde aber als Überreglementierung empfunden. ( Beispiele. Festlegung der Hausfarben, unzulässige Blockhausbauten ).

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